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Der Entschluss, meinen Hut erneut in den Ring zu werfen, steht für mich schon lange fest. Aus der Bevölkerung spüre und erfahre ich unverändert viel Zuspruch und Rückhalt bei meiner tagtäglichen Arbeit für unser Bisingen. Diese ist vielseitig und abwechslungsreich, mit ständig neuen Herausforderungen. Gerne arbeite ich für und mit Menschen. Daher blicke ich mit Genugtuung und viel Freude auf die letzten Jahre und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, den Vereinen und Unternehmen sowie den Gemeinde- und Ortschaftsräten zurück. Bisingen ist für mich und meine Familie, gerade mit der Geburt unseres Sohnes Paul zur Heimat geworden. Hier fühlen wir uns wohl, hier möchten wir bleiben.

Im Jahr 2014 bin ich als junger Bürgermeister angetreten, stets ein offenes Ohr für alle Anliegen zu haben und mich unabhängig wie sachorientiert für die Belange der gesamten Bürgerschaft einzusetzen. Vom ersten Tag an, war es mein Bestreben durch großes persönliches Engagement und mit hohem Einsatz diesem Anspruch gerecht zu werden und so das Vertrauen in meine Person zu rechtfertigen und auszubauen. Auch wenn nicht alle Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gingen, so konnte gemeinsam mit Bürgerschaft und Gemeinderat vieles angestoßen, erreicht und bewegt werden. Mehr als 30 Mio. Euro sind in den letzten Jahren in den Erhalt wie den Ausbau der örtlichen Infrastruktur geflossen. So wurden u.a. das Maute-Areal für die städtebauliche Entwicklung gesichert, das Hallenbad, das Technikzentrum und der Hallenboden in der Kirchspielsporthalle am Schulzentrum, das Feuerwehraus Bisingen, das neue Zuhause des DRK-Ortsvereins aber auch die Kindertageseinrichtung Zwergenland in Thanheim grundlegend saniert. Viel Geld wurde investiert, um die örtliche Infrastruktur in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Gewässerschutz und Gemeindestraßen zu erhalten und den Sanierungsstau abzubauen. Gleichzeitig konnte die exorbitante Verschuldung von mehr als 16 Mio. Euro nahezu halbiert und eine Liquidität i.H.v. mehr als 5 Mio. Euro aufgebaut werden. Das gibt Luft, auch in den kommenden Jahren – trotz Corona – weiter in die Zukunft zu investieren.

Auch künftig warten wichtige Aufgaben und große Herausforderungen auf unsere Gemeinde. Es gilt den hohen Standard an vorhandener Infrastruktur und die Lebensqualität vor Ort weiter nachhaltig zu sichern sowie neue Chancen zu ergreifen, wie z.B. unlängst mit dem Erwerb des innerörtlichen Kleemann-Areals. Mit der Erweiterung von Wohn- und Gewerbeflächen, der Breitbandversorgung, der Erstellung eines Starkregenrisikomanagements oder der grundlegenden Sanierung des sog. Schulersatzgebäudes sind bereits wichtige Weichen gestellt. Weitere Großprojekte, wie die Sanierung des Schulzentrums mit dem Schulsportstadion und die Gesamtkonzeption für unsere Kindertageseinrichtungen inkl. Neubau und Sanierung sind kommende Aufgaben. Dabei ist auch die Entwicklung der Teilorte konsequent in den Fokus zu nehmen.

Für Ihr bisheriges Vertrauen, den interessanten Begegnungen wie persönlichen Gesprächen bedanke ich mich. Gemeinsam mit Ihnen will ich unsere Gemeinde Bisingen mit den Teilorten Steinhofen, Thanheim, Wessingen und Zimmern auch in den nächsten acht Jahren in eine gute Zukunft führen.

Herzlichst

Ihr Roman Waizenegger

Baugebiet für die junge Generation: „Fronwiesen-Raubrühl“

In der Rekordzeit von nur zwei Jahren (2018 bis 2020) wurde in Bisingen eines der bisher größten Baugebiete mit rd. 120 Bauplätzen erschlossen. Das Baugebiet „Fronwiesen-Raubrühl“ bietet gerade der jungen Generation attraktive Baugrundstücke. Die Erschließungskosten belaufen sich auf rd. 4,1 Mio. Euro, die erstmals über das Modell der sog. Erschließungsträgerschaft finanziert werden. Diese Vorgehensweise belastet den kommunalen Haushalt nicht direkt und das Geld steht für andere Maßnahmen zur Verfügung.